…gehören mir!

Letzte Woche bin ich über unhosted.org – „Personal data freedom; A movement to separate web apps from user data“ – gestolpert. Und die haben die Web-App „Libre Docs“ auf Basis von Etherpad Lite geschaffen, die das von Libre Docs zur Verfügung gestellte Etherpad nutzt, die erzeugten Daten bzw. Dokumente jedoch in der Cloud ablegt/speichert. Und der Oberknaller daran ist, dass diese Cloud-Schnittstelle mittels der Javascript-Client-Bibliothek remoteStorage.js, die die Realisierung einer W3C-Spezifikation ist, umgesetzt wurde und somit auch meine eigen Cloud benutzt werden kann.

Wie jetzt, meine eigene Cloud…!? – Na die, die ich mit ownCloud auf meinem Webspace betreibe und in der ich schon meine(n) Kalender (CalDAV), mein Adressbuch (CardDAV) und ein paar Dateien (WebDAV) mittels Desktop (Thunderbird & Ubuntu) und Smartphone (Android) verwalte und synchronisiere.

Also ich kanns nur empfehlen und bedanke mich jetzt schon mal bei allen Beteiligten der oben genannten Projekte! :-)

POLYKON – die Datenbank für Polymere als Konservierungs- & Restaurierungsmittel enthält strukturierte Informationen zur chemischen Einordnung, den Eigenschaften und der Verwendung zahlreicher Polymere, die in der Restaurierung eingesetzt wurden und werden. Sie haben die Möglichkeit mit Hilfe der Schnellsuche oder der erweiterten Suche nach Produkten, Polymertypen oder Anwendungsbeispielen zu recherchieren.

So steht es unter polykon.fh-potsdam.de geschrieben und ich bin sehr froh, dass wir es so (schön) geschafft haben! (Aus der v1.0 von heute wird aber bestimmt in den nächsten Tagen noch ne v1.5 oder so…)

Danke an Alle!

Ich werde dann jetzt mal mit der Dokumentation beginnen… *puhhh*

PS:
Der Code-‘Wahnsinn‘ gehört da hin… ;)

PPS:
Die URL www.polykon.fh-potsdam.de funktioniert nicht!

…ich bin kein PHP-Programmierer, aber für meine B.A.-Arbeit mache ich es (mehr recht als schlecht) & bekomme dabei manchmal fast ne Kriese…

So zum Bsp. in den letzten beiden Tage. – Da wurde aus einer kleinen 40zeiligen Funktion (die die gewollten Grundfunktionalitäten liefert) ein kleines Monster mit 164 Zeilen… – Aber jetzt isses halt echt viel schöner & die Bedarfe Aller sind befriedigt… ;)

Außerdem noch schnell nen Link zu dem Projekt RIPS: http://rips-scanner.sourceforge.net.
Damit kann man offline PHP-Code auf Fehler & Schwachstellen prüfen lassen… – Sehr nett! (Aber bitt enicht nur darauf verlassen. ;) )

*soundjetztgehtsinsbett-wink*

An dieser Stelle soll es heute mal kurz um ein Problemchen und dessen ‚Lösung‘ gehen, welches mich gestern (fast) den ganzen Tag beschäftigt hat.

Ich hatte die Aufgabe zu lösen, mittels eines HTML-Formulars und PHP ein Bild (als BLOB) in einer MySQL-Datenbank abzulegen. – Eigentlich ja nicht allzu schwierig, denn Anleitungen & Code-Schnipsel dazu gibts im Netz wie „Sand am Meer“…

Am Ende entschied ich mich für die Variante, die hochgeladene Datei ohne file handler (fopen, fread, fclose) in die DB zu hexen. Denn man kann recht einfach mittels mittels der globalen PHP-Variable „$_FILES“ auf die (mittels POST) hochgeladene Datei zugreifen.

if (isset($_FILES[‘bild‘]) && is_uploaded_file($_FILES[‘bild‘][‘tmp_name‘]) && $_FILES[‘bild‘][’size‘] > 0) {
$mimetype = $_FILES[‘bild‘][‘type‘];
$blob = bin2hex(file_get_contents($_FILES[‘bild‘][‘tmp_name‘]));

Da ich beim Insert immer die Meldung bekam, dass ich einen Fehler in der SQL-Syntax habe, wenn ich für den BLOB mysql_real_escape_string(file_get_contents($_FILES['bild']['tmp_name'])) oder addslashes(file_get_contents($_FILES['bild']['tmp_name'])) (wie bspw. hier beschrieben) benutzt habe, habe ich letztlich die Funktion bin2hex() für das Speichern der binären Daten (des Bildes) in der MEDIUMBLOB-Spalte der DB verwendet.

Nach ein paar Test-Uploads stellte ich dann jedoch fest, dass größere Bilder nicht hochgeladen werden können – wg. der Begrenzung auf dem Server. Also habe ich etwas gesucht und die dafür zuständigen PHP-Einstellungen bzw. -Variablen gefunden. Diese spuckten mir allerdings aus, dass meine max. Upload-Größe 32MB beträgt, was bei einem Upload von einem ca. 1,5MB großen Bild jedoch nicht ’stimmte‘. Denn da kam dann dann die MySQL-Meldung „Got a packet bigger than ‚max_allowed_packet‘ bytes“ und der Datensatz wurde nicht in die DB geschrieben.

‚Gut, dass die MySQL-Meldung so aussagekräftig ist‘, dachte ich mir und suchte erneut nach einer Lösung… – Und siehe da, auch dazu gibt es Lösungen, wie bspw. diese. Ärgerlich war nur, dass ich den ganzen Tag der Meinung war, dass der MySQL-Parameter „max_allowed_packet“ dynamisch zur Laufzeit des Servers per PHP beeinflussbar ist. *gml*
Dies kam zum Beispiel auch daher, dass das Auslesen des Parameters (mit mysql_query("SHOW VARIABLES LIKE 'max_allowed_packet'")) und das Neusetzen des Wertes (mittels mysql_query("SET max_allowed_packet=16777216;")) zwar anstandslos funktionierte, aber leider den Upload nicht verbesserte. Trotz des neu gesetzten Wertes (auf 16MB), war die Uploadgrenze in Wirklichkeit immer noch beim Standardwert 1MB.

Lange Rede, kurze Erkenntnis:
Das Ändern des MySQL-Wertes „max_allowed_packet“ zur Laufzeit per PHP funktioniert (i.d.R.) nicht. (Man kann, wenn man MySQL-Root-Rechte mit seinem Login hat, versuchen, den globalen MySQL-Parameter zu verändern.)
Man muss/sollte/kann die Einstellung serverseitig vornehmen und entweder dauerhaft den Eintrag max_allowed_packet=16MB; in der my.cnf machen oder mit MySQL-Root-Rechten den Wert mittels SET max_allowed_packet=16777216; zur Laufzeit ändern (dann ist dieser bei einem Neustart allerdings wieder weg).

Außerdem ist anzumerken, dass die BLOBs in der DB irgendwie (ca.) doppelt so groß sind/werden, wie die Original-Dateien. – Aus einem Bild mit 991K wird bspw. (bei mir) ein BLOB mit 2.03MB. *strange&doof* (Bitte jetzt kein Bashing, ob es überhaupt sinnvoll ist, Bilder direkt in der DB zu speichern. – Es muss dieses Mal so sein!)