…manchmal is ‚komisch‘…:
Da wurde doch am 25. Februar tatsächlich die ePetition: „Leistungen an Mitglieder des Deutschen Bundestages – Verzicht auf Diätenerhöhung“ – deren Begründungen und Diskussionen sich IMHO recht vernünftig anhören – vom Deutschen Bundestag abgelehnt.
Als Begründung – nachzulesen unter https://epetitionen.bundestag.de/files/0397.pdf – wird beispielsweise auf das „Diäten-Urteil“ des Bundesverfassungsgerichts von 1975 verwiesen in dem es heißt, dass Abgeordnete, „die neben ihrer Abgeordnetentätigkeit noch versuchen, ihrem Beruf wenigstens teilweise nachzugehen“ zwischen 80 und 120 Stunden Wochenarbeitszeit haben – und das sei, auf Grund ihrer Beanspruchung, „typisch und unvermeidbar“.

*räusper&kopfschüttel* – Mal schnell nachgerechnet… – Bei 120h Arbeitsstunden pro Woche arbeitet man entweder fünf Arbeitstage 24h am Stück und schläft dann zwei Tage oder arbeitet täglich (gute) 17h durch und schläft dann (knappe) sieben Stunden… – Ohne irgend jemandem auf den „Schlips“ treten zu wollen, aber irgendwie klingt das dystopisch, oder!?

.oO(Zum Glück sind bei obigen Arbeitszeitbetrachtungen 7.646,99 Euro für 120 Arbeitsstunden – das sind ca. 16 Euro Stundenlohn – nicht ganz so exorbitant, wie anfangs angenommen… – Aber immerhin noch doppelt so viel wie die meisten Mindestlöhne…)

Für alle Potsdamer, die bei der morgigen (23. Mai 2009) Versammlung „Grundgesetz lesen“ (http://mogis.wikia.com/wiki/Grundgesetzlesen) – um 13.00 Uhr in Berlin (auf dem Washingtonplatz, südlich des Hauptbahnhofs) dabei sein wollen:
12.20 Uhr geht rollt der Zug nach Berlin!

Alle nicht Potsdamer sind nat. genauso herzlich willkommen… ;)

via MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren

PS:
GG nicht vergessen!!! & …passt ja gut zu den beiden T-Shirts, die ‚mein‘ Haushalt jetzt besitzt… :)

Via CREATE OR DIE bin ich (dieser Tage erneut) auf die Online-Petition „Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten“ aufmerksam gemacht worden, die gegen die von der Bundesregieruzng geplante „Zugangserschwernis“ für kinderpornografische Webseiten [1] geht.

Das Thema ist heiß und eine Menge Artikel im Netz zeigen Schwachstellen und Mängel der Bundesregierungs-Initiative auf.

Deshalb:
Lesen, lesen, lesen und am Ende die Petition unterzeichnen!

PS:
Wenn innerhalb von drei Wochen 50.000 Mitunterzeichner gewonnen werden können, dann muss der Petitionsausschuss des Bundestags das Anliegen öffentlich beraten – zumindest im „Regelfall“. Damit ist natürlich kein Gesetz gekippt, aber zumindest ein weiteres medienwirksames Zeichen gegen die umnstrittenen Maßnahmen der Bundesregierung gesetzt.

PPS:
…und das ‚nette‘ „ZENSURSULA“-Shirt solltet ihr auch gleich noch bei 3Dsupply – für lau, nur die Versandkosten sind zu bezahlen! – bestellen… :)