sokai.name Potsdam bloggt (wieder)

Ubuntu: Downgrade vom „proposed“-Repo

21. Oktober 2011

Schon seit einer Weile habe ich unter Ubuntu auf meinem EeePC das „proposed“-Repository installiert. Doch gerade nach meinem Upgrade zu Oneiric habe ich einige merkwürdige Erscheinungen, als deren Ursache ich eben dieses Repo in Verdacht habe. (Außerdem ist das „proposed“-Repo für ein Produktivsystem – auf dem also im Alltag alles funktionieren soll – wohl eh nicht gut)

Nun wollte ich einfach das „proposed“-Repo deaktivieren und mein System sozusagen (wieder auf den Standard) „deaktualisieren“. Aber irgendwie funktioniert das nicht so einfach…

Nach einigem Suchen habe ich dann einen funktionierenden Weg bei „Ask Ubuntu“ gefunden, den ich hier mal (auch für mich zum Merken) verlinke: „How can I revert back from an upgrade to the Proposed repository?“.

Noch ein kleiner Hinweis zu obigem Vorgehen: Bevor ihr die beiden Skripte durchlaufen lasst, deaktiviert das „proposed“-Repo nicht. Erst nachdem ihr euer System deaktualisiert habt, könnt ihr bspw. über die Software-Paketquellen-Verwaltung auf dem Reiter „Aktualisierungen“ den Haken beim Repo weg machen.

Viel Glück! :)

Die neun Debugging-Regeln

18. Oktober 2011

Ich habe sie schon ein paar Tage an meiner Wand hängen und wollte sie seit dem schon immer mal hier posten…

Die Regeln basieren auf dem Buch „Debugging“ von David J. Agans. Wer noch ein paar Details zu den einzelnen Regeln lesen möchte, der kann hier mal schauen.

Doch nun (endlich) die (Lebens)Weisheit:

  1. Understand the system
  2. Make it fail
  3. Quit thinking and look
  4. Divide and conquer
  5. Change one thing at a time
  6. Keep an audit trail
  7. Check the plug
  8. Get a fresh view
  9. If you didn’t fix it, it ain’t fixed

found me

5. August 2011

…im Newsletter Nr. 3, 07/2011 der FH Potsdam. (via SchnullerBiene)

Wir – das GröWa-Team – haben den IMHO vorletzten Platz beim Sportfest der FHP gemacht & dafür den schönen roten „Hula Hoop“-Reifen gewonnen, der dann natürlich auch gleich ausprobiert werden musste. *grats*

Natty-chkeiten

28. Juli 2011

Wie schon im Lifestream zu sehen war, habe ich nun (auch) seit zwei Tagen Ubuntu 11.04 (a.k.a. „Natty Narwhal“) auf meinem Eee Pc 1000 installiert.

…und irgendwie finde ich es sehr nett! :)

Bei dem Upgrade von der 10.10 auf die 11.04 habe ich auch gleich mal etwas entrümpelt und will an dieser Stelle mal kurz ein paar hilfreiche Tools, Befehle, Links etc. zum Besten geben, die mir geholfen haben. – Wie immer übernehme ich keinerlei Haftung etc. für etwaige Schäden, die durch die Nutzung folgender Dinge entstehen (können)!

Alte Pakete

deborphan hilft – nach dem Upgrade –, verweiste Bibliotheken (u.a.) aus dem System zu entfernen. Nach der Installation kann man es in der Konsole/im Terminal aufrufen und erhält eine Liste aller als überflüssig erkannten Pakete. Diese Liste kann man dann ganz einfach mit xargs an (bspw.) aptitude übergeben. (Der Schalter -s kann danach durch -y ersetzt werden, um die gefundenen Pakete wirklich zu deinstallieren.)

deborphan | xargs aptitude -s purge

Unity

Solltet ihr Bedarf haben, euch die neuen Tastatur- & Maus-Shortcuts anzueignen, hilft euch vielleicht ein Hintergrundbild von askubuntu.com.

Da noch nicht alle Programme in den Unity-Launcher integriert sind und das klassische Panel für deren Icons weggefallen ist – bspw. Opera, Dropbox oder KeePassX –, hilft das (s.g.) whitelisting dieser Anwendungen für das neue Panel (via). Mittels

gsettings get com.canonical.Unity.Panel systray-whitelist

bekommt man heraus, welche Anwendungs-Icons im Panel residieren dürfen. Und mit (bspw.)

gsettings set com.canonical.Unity.Panel systray-whitelist "['JavaEmbeddedFrame', 'Mumble', 'Wine', 'Skype', 'hp-systray', 'scp-dbus-service', 'keepassx', 'opera', 'Autokey-gtk']"

dürfen (zusätzlich zu den vorgegebenen Standardprogrammen) auch noch KeePassX, Opera & Autokey ihre Symbole im Panel ablegen. (Beachtet bitte, dass ihr den Namen der Fenster und nicht der Anwendung selber in die whitelist eintragen müsst. Außerdem werden die geänderten Einstellungen erst nach einer Neuanmeldung, einem Neustart oder durch unity --reset – in einer Konsole! – wirksam.)

Wie gerade schon erwähnt, sind im Panel einfache Anwendungs-Icons nicht mehr erwünscht. – Denn dafür gibt es jetzt die Indikatoren.
Auch zu diesem Thema hat askubuntu.com eine sehr nette (kleine) Liste. (Mich nervt daran ‚nur‘, dass ich wegen solcher kleiner Spielereien bzw. nützlicher Helferlein immer gleich nen ganzes PPA installieren muss… *naja*)

Zum Schluss noch ein paar (kleine) Nervereien

  • Bspw. ist es unschön, dass F10 im Terminal nicht mehr den Midnight Commander beendet, sondern das Terminal-Menü aufruft – egal, welche Terminal-Einstellung man für die Taste festgelegt hat. (Dies kann alternativ mit der Tastenkombi ESC + 0 umgangen werden.)
  • Oder dass keine eigenen Tastenkombinationen mit der Super-Taste erstellt werden können ist auch unQL. (Einen Launchpad-Bug gibts dazu aber schon.)
  • Oder dass Super + a für das Anwendungsmenü/den Anwendungs-Dash nur sporadisch funktioniert…

Alles in allem aber ist Natty für mich aber eine nette, runde und fluffige Sache, die auch noch recht schön aussieht!